Beim Zusammentragen von Informationen über Campbells stoße ich immer wieder auf Websites, die pauschal behaupten, dass Campbell-Zwerghamster bissig sind. Da das meiner Erfahrung nach so nicht stimmt, möchte ich in diesem Beitrag ein wenig auf das Thema eingehen.

Unser erstes Campbell-Weibchen Gisi war schon etwas kampflustig und hat auch gern mal nach Gegenständen geschnappt, die durchs Gitter ihres Käfigs gesteckt wurden. Mit Gegenständen sind hier aber nicht nur Finger sondern auch Möhren oder Dropse gemeint. Trotzdem war sie völlig handzahm und ist freiwillig auf Hände gekrabbelt und hat unsere Körper erkundet. Dieses merkwürdige Verhalten haben wir aber damit begründet, dass Gisi aus einer Zoohandlung stammte, wo Hamster schlechte Unterbringung und ständig Licht haben, wo Menschen andauernd an die Scheiben des Terrariums klopfen und die Hamster zur Begutachtung oft aus dem Käfig nehmen, obwohl sie nicht an Menschen gewöhnt sind.

Unsere jetzigen Hamster Emma und Heidi hingegen stammen von einer Züchterin, bei der sie artgerecht gehalten wurden. Emma und Heidi haben noch nie gebissen. Steckt man ihnen den Finger entgegen, lecken sie diesen mit ihren niedlichen Zungen ab oder knabbern daran. Sie erschrecken auch nicht und sind immer neugierig.

Ich denke, wie sich ein Hamster verhält, egal welcher Rasse, hängt in erster Linie von der Behandlung, der Unterbringung, hauptsächlich aber davon ab, wie er den Menschen kennengelernt hat – in der Zoohandlung an die Scheibe des viel zu warmen Terrariums klopfend oder als nette Stimme, die sich mit Leckerlies vorstellt. Fakt ist, einen Hamster erwirbt man beim Züchter seines Vertrauens, der einem auch gute erste Tipps zur Eingewöhnung und Haltung geben kann und dies auch gern tun wird.


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Autor des Artikels: Fabian

Seit Juni 2008 betreibe ich mit Katrin myCampbell.de. Wenn ich hier nicht blogge, bin ich Web-Entwickler, spiele E-Gitarre und Trompete und genieße mein Leben als Wahl-Berliner.

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