Katrin

hamsterKOLUMNE_ 01


Trautes Heim, Glück allein.

Für einen Hamster kann es nicht genug Behausungen in seinem Käfig geben. Beim Menschen jedoch scheint sich die Suche für die EINE RICHTIGE oftmals zu einer temporären Lebensaufgabe zu gestalten. Das beste Beispiel dafür sind natürlich wir.

Behausungswahl

Die neueste Kreation von Emma besteht aus ca. 7 kleinen Stücken einer Hanfmatte. Neben einer gemütlichen Kuschelecke ist natürlich für die gute Anbindung in den unteren Käfigteil und den Futternapf gesorgt. Man kann nur staunen, wie effektiv sie ihr Umfeld aussucht. Vielleicht sollten wir uns davon eine Scheibe abschneiden. Hamster und Statussymbole, das sind zwei Worte, die unvereinbar sind. Das Elementare ist wichtig, die Grundbedürfnisse. Im Gegensatz zu vielen Tierbesitzern, ist es ihr sichtlich egal, wie ihre Behausung aussieht. Hauptsache sie erfüllt ihren Zweck.

Deshalb ein Plädoyer an alle Tierbesitzer und vor allem natürlich Hamsterliebhaber:
Nur ihr seht, wie niedlich und bunt vielleicht all die schönen Häuschen sind. Aber einem Hamster reichen sogar 7 kleine Stücken einer Hanfmatte, um sich wohl zu fühlen. Versucht eure Bedürfnisse bei der eigenen Behausungswahl zu verwirklichen und lasst euer Tier Tier sein!

Eure Katrin_

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Autor des Artikels: Katrin

Ich bin Katrin und betreibe zusammen mit Fabian seit Juni 2008 das Campbell-Zwerghamster Blog myCampbell.de. An unserer gemeinsamen Hamsterleidenschaft bin ich schuld.

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10 Kommentare zu “hamsterKOLUMNE_ 01”

  1. Sari sagt:

    Wohl wahr. Es hat lange gedauert, bis ich endlich kapiert habe, dass meine Emma und Neo sich einfach nicht meinen Vorstellungen anpassen wollten. Nun steht das Zelt mittem im Gehege, die Weidenbrücken wandern auch ständig und nur weil mich all das Papier überall im Gehege stört, heißt das nicht, dass meine Kaninchen sich daran stören.

    Wenn wir Menschen unsere Umgebung gestalten steckt ja auch immer irgendwo der Gedanke mit dahinter: Wie wirkt das alles auf Besuch? Was werde ich für einen Eindruck hinterlassen.

    Schöner Einstieg. Mehr davon bitte :)

  2. Katrin sagt:

    Liebe Sari,
    eine schönere Motivation zum Weiterschreiben hättest du mir mit deinem Kommentar nicht liefern können. Vielen Dank :)

  3. Fabian sagt:

    @Sari: Ich hoffe auch, dass die Kolumne gut ankommt. Der Stil gefällt mir gut. Und Schreibstoff wird Katrin in jeder Zoohandlung, im Internet und wer weiß wo finden – da bin ich mir sicher :)

  4. mrs. steph sagt:

    hihi kenn ich auch irgendwoher… meine Springmäuse hatten ein rein natürlich eingerichtetes großes Terrarium. Unsere Vogelspinnen und unser Bartagame haben auch eine ihrem natürlichen Lebensraum nachempfunde Behausung. Bei den Katzen wird es schwieriger… und naja eine Plüschmaus mehr oder weniger… von 3 Katzen haben wir jetzt eine die den ganzen Ramsch zu würdigen weiss, die anderen beiden jagen lieber Fliegen oder Papierknäuel ;) Unsere Kratzbäume haben wir bewusst aus Vollholz und mit so wenig “Plüsch” wie möglich zusammenbauen lassen. Äste in freier Wildbahn sind auch nicht gepolstert *g* und meistens verschmähen sie Kissen sowieso und liegen lieber auf dem kalten harten Fensterbrett :)

    Ich glaube Tiere denken einfach praktisch und da sollten wir uns öfters mal ne Scheibe von abschneiden.

  5. Sari sagt:

    Ich glaube, teilweise lassen wir uns bei all den Anschaffungen auch viel zu sehr vom Markt beeinflussen. Alles Taktik natürlich, schwer dem auszuweichen

  6. Fabian sagt:

    @mrs. steph: Am besten sieht man das am Hund. Du kannst deinen Hund schlagen, verprügeln, zu wenig zu fressen geben, er kann kein Dach über dem Kopf haben, aber er bleibt bei dir. Nicht, dass ich sowas gut finde – im Gegenteil, aber es zeigt, dass Tiere ganz andere “Wertvorstellungen” als wir Menschen haben, sie geben sich mit viel weniger zufrieden.
    Wenn man ein guter Tierhalter ist, sollte man ab und versuchen, wie sein Tier zu denken. Bei uns bedeutet das, dass Hamster zweidimensional sehen und eher im Dunkeln aktiv sind. Erkennen die überhaupt, dass der Käfig quietschbunt ist? Erkennen Sie Formen in dem Maß, wie wir sie wahrnehmen?
    So wie du es schon gesagt hast, wir sollten uns öfter eine Scheibe vom Tier abschneiden und auf das Wesentliche achten.

    @Sari: Da hast du recht. Dem Markt auszuweichen ist nur insofern möglich, dass man auch die Möglichkeiten dazu haben muss.
    Wenn du nur eine kleine Zoohandlung in der Stadt hast und dein Futter nur aus dem Supermarkt (#Vitakraft) beziehen kannst, wird es schwer, dem Tier gerecht zu werden.
    Man muss ja eigentlich im Internet bestellen (obwohl man auch da mitdenken muss, ob man gerade für´s Tier oder sich selbst aussucht). Da sind die echten Geschäfte dann aber auch selber schuld…

  7. mrs. steph sagt:

    @Fabian: Das mit dem Tierfutter ist ein super Beispiel! Ich hab bisher auch ausschließlich im Internet bestellen müssen und bin nur in der Not mal zum Fressnapf und habe ein “naja geht gerade noch”-Futter gekauft. Mittlerweile gibt es hier zwei richtige Läden, die gutes (bis sehr gutes) Futter verkaufen und sehr kompetent beraten (ich stell mich bei neuen Läden gerne mal doof um zu sehen ob die auch Ahnung haben *g* ) einer von beiden hat sogar einen onlineshop. Wenn möglich ziehe ich aber trotzdem ein richtiges Ladengeschäft vor :)

  8. Fabian sagt:

    @mrs. steph: Wenn wir könnten, würden wir auch lieber “live” einkaufen gehen. Die Idee, sich doof zu stellen, um die Verkäufer zu testen, find ich cool. Werden wir auch mal ausprobieren. Gerade in Berlin – da geht die Suche nach dem Geschäft des Vertrauens wieder von vorn los.

  9. Mandy sagt:

    Ich als Hamsterneuling habe jetzt festgestellt, dass es wirklich schwierig für mich ist zu unterscheiden, was jetzt wirklich gut für den Hamster ist, was überhaupt nicht und was nur Geldmacherei ist.

    So toll diese Hamsterforen sind – denn ich hab echt vieles erfahren – ich hab immer das Gefühl, dass man sich da zu sehr auf ein Produkt versteift und es quasi als Allheilmittel anpreist.

    Ich muss halt erst sehen, was ich so für Erfahrungen mache mit den tollen Produkten.

    Die Kolumne finde ich übrigens Klasse. Ich bin gespannt, was es als nächstes so zu lesen gibt. :D

  10. Fabian sagt:

    @Mandy: Ja, für Anfänger ist es wirklich schwierig zu entscheiden, was gut für Hamster oder gar gefährlich ist. Wir haben festgestellt, dass Vieles gar nicht so trivial ist, wie es uns vorkommt.
    Die Versteifung auf ein bestimmtes Produkt finde ich auch nicht gut. Deshalb schreiben wir öfter mal generell über Geeignetes für Hamster, z.B. nichts Scharfkantiges oder kein Plastik verwenden. Das EINE Laufrad ode DEN Käfig gibt es meiner Meinung nach nicht. Auch die tollsten Produkte haben alle ihre Nachteile.
    Über das Ausprobieren kommt man eigentlich nicht herum. Von daher, mach dir da keine Gedanken. Ausprobieren von neuem Käfigzubehör macht riesigen Spaß^^

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