Seit wir Frieda und Maja in der unteren und Hugo in der oberen Etage haben, konnten wir etwas sehr Interessantes beobachten: Gruppen- bzw. Einzelhaltung könnten Einfluss auf das Verhalten von Campbell-Zwerghamstern haben.

Wie ihr schon öfter lesen konntet, lassen sich unser Campbell-Mädels Frieda und Maja recht häufig am Tag blicken. Hugo ist da schon mehr der zurückhaltende Einzelgänger. Das unterschiedliche Verhalten der drei Hamster erkennt man besonders, wenn es um das Futter geht.

Bekommen Frieda und Maja frisches Futter, dauert es keine Minute und beide sind am Futternapf. Und dann geht´s los. Man hat keine Zeit zu verlieren. Jeder versucht, so viel wie möglich vom Futter aufzusammeln und in seine Backentaschen zu stopfen. Nicht, dass man das jemals alles auffressen könnte, aber so ist das mit dem Futterneid.

Raubtierfütterung eine Etage höher: Hugo bekommt neues Futter und was passiert? – Nichts! Hugo weiß ganz genau, dass er keine Konkurrenz hat, dass ihm niemand das Fressen wegnehmen kann. Also lässt er sich erst blicken, wenn er Hunger oder Durst hat, wenn er Bewegung braucht oder irgendetwas Interessantes hört. Auf feste Fütterungszeiten lässt er sich aber nicht ein.

Dieses unterschiedliche Verhalten führt also dazu, dass wir Frieda und Maja viel häufiger zu Gesicht bekommen, als unser Campbell-Männchen Hugo. Wenn wir unseren Hugo also füttern und streicheln wollen, müssen wir uns an seine “Sprechstunden” halten. Hugo ist eben der Boss :)

Wie das mit dem Futterneid bei Frieda und Maja aussieht, könnt ihr euch im folgenden Video anschauen. Aber Vorsicht, die Raubtierfütterung ist bestimmt sogar durch den PC gefährlich^^

Vimeo-Link

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Autor des Artikels: Fabian

Seit Juni 2008 betreibe ich mit Katrin myCampbell.de. Wenn ich hier nicht blogge, bin ich Web-Entwickler, spiele E-Gitarre und Trompete und genieße mein Leben als Wahl-Berliner.

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2 Kommentare zu “Futterneidische Mädels und ein cooler Mann”

  1. Tina Umlauft sagt:

    Machen die das auch so, wenn ihr 2 Näpfe anbietet? Es heißt doch immer, man solle bei Gruppenhaltung 2 Näpfe (bzw. soviele Näpfe wie Tiere) anbieten, oder?

  2. Fabian sagt:

    @Tina: Ja, das hilft aber nur bedingt. Wenn die beiden sofort da sind, sobald man Futter in einen Napf macht, stürzen sie sich auch auf diesen. Auch bei Emma und Heidi war das damals so – die hatten in jeder Etage einen Napf und bestanden trotzdem auf ihr Dinner for Two :) Aber du hast Recht, vielleicht müssen wir noch etwas trickreicher werden…

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